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Freitag, 21. September 2007

Ökis machen die Lausitz unsicher - ich würde sagen ab in die Pampa.

Meine Ökizeit ist zwar schon vorbei (mehr dazu später) aber trotzdem möchte ich es nicht versäumen darüber kurz zu berichten. vom 7.05.2007 bis zum 11.07.2007 wurde diesmal die Weltstadt Kollm von uns unsicher gemacht. dies ist ein kleines Dorf in der "Pampa" am Quitzdorfer See in der Lausitz. Claudi und under Organisationstruppe hatten sich wieder mal alle mühe gegeben ein tolles Programm für uns auf die Beine zu stellen. Montag ging es nach unserer Anreise (diesmal mit Auto, danke Cathi) zur ersten Gruppenrunde, w wie immer erstmal alles Organisatorische geklärt wurde. dannach wie immer mittagessen (oh wunder oh wunder es gab nudeln-typisches montagsgericht wenn wir auf seminar sind). Als unsere tolle Organisationstruppe die letzen Vorbereitungen getroffen hatte, machten wir uns auf den Weg zu einer Dorfralley. natürlich waren wir wie immer hochmotiviert. und so machten wir uns frohen mutes auf ins ungewisse. Was die Dani und die Rici für uns vorbereitet hatten war einfach toll. Sie erzähltn uns vieles über Kollm und die Umgebung. Und so machte uns die Raley trotz blödem Wetters einfach nur Spaß. dannach schloss sich der Teil von Sandra und Nora an. Naja es war wohl etwas pech das die gruppen sich trennten und so nicht den richtigen weg fanden. einige erklammen einen berg die anderen gingen drum herum und die 3. (wozu ich zählte) wir blieben einfach sitzen und "genoßen" die Natur. naja lag wohl daran das anseilende Raupen doch interessant sein können oder weil wir uns auf einen weg nicht einigen konnten. natürlich folgten wir nach einigen Minuten auch den anderen, aber die waren uns dann doch irgendwie voraus. Und irgendwie hatten wir es jetzt schwerer die Hinweise von unseren beiden leiterinnen zu finden. naja aber keine angst, die aussicht auf frisch gebackenen Kuchen treibt jeden öki wieder zurück zum seminargebäude.(sind halt verfressen und wir stehen dazu) nach einer auswertung und wieder essen, folgte noch ein dia vortrag über die flora und faune der lausitz, gehalten natürlich von Uwe Prokoph, der uns auch die restliche Woche begleitete.
dienstag teilte sich dann die gruppe. die einen versuchten sich als hexen in einem Kräuter Workshop und die anderen (so wie ich) machten uns auf den Weg zu einer Fahrradexkursion in die teich und Heidelandschaft der Lausitz. ja ihr habt richtig gelesen. wir mussten fahrrad fahren. diese teile waren einfach nur schrecklich. schon kurz nach kollm legte Gunni eine astreine Bruchlandung hin. was war auch mit den rädern zu erwarten. nach einiger zeit, ereichten wir unser erstes Ziel de Romanikteiche. schon durch lautes gequake kündigten sich seine bewohner an. und so fanden wir neben mistkäfern, weinbergschneckenn mäusen und ringelnatter
n auch verschiedene Getier wie Teichfrosch Rotbauchunke und Knoblauchkröte. hören konnten wir verschiedene Vögel Stockenten, Teichrohrsänger, Rohrdommel etc. nun machten wir uns weiter auf den weg zu dem Tauerwiesenteich. dort angekommen, erklommen wir erstmal den Beobachtungsturm, denn hier wollten wir us besonders auf die Vögel in der Umgebung konzentrien . da die Mägen der verwöhnten Ökis schon langsam anfingen zu knurren, kam Claudia schon angeeilt und "besänftigte" uns mit frisch gebackenem brot (einfach nur lecker) käse, knacker, gemüse und einer fischpaltte. dann widmeten wir uns weiter dem Vogeltreiben über dem See. wir entdeckten, Komorane Graugänse, Rohrweihe, Schwäne, Graureiher, den Roten und den Schwarzen milan und noch vieles mehr. dannach ging es in eine heidelandschaft, wo wir uns auf die suche nach kreuzottern begaben. und man staune, ich hatte eine gefunden. (bin immernoch stolz drauf *gg*) dann versogte uns Claudi mit kaffe und kuchen. (jaja wir haben schon mal festgestellt, wir sind verfressen) letztendlich machten wir uns ohne weiter unfälle auf den heimweg ins Rüstzeitheim. zu sagen ist es war ein tolles erlebnis und riesen dank an unseren Experten Uwe. das war soweit unser program am dienstag. abends wurde noch fleißig gebatikt.
mittwoch waren die Gruppen immernoch getrennt. die einen machten eine kurze radtour zum selben thema wie wir, und wir besuchten den Staudamm der Quitzdorfer Talsperre. nachdemextra für martin mal die schleusen geöffnet wurden und der schwarze schöps über viel wasser staunte ging es weiter zur Satzfischanlage in Sproitz. naja der Staudamm war noch recht interessant aber die Fische, es sind halt Fische. doch jetzt wussten wir wo die fischpaltte von vortag herkam. da wir langsam herr über unsere hochtechnischen fahrräder wurden, waren wir sehr zetig zurück zum mittag und konnten die zeit mit schlafen und lesen vergeuden. Nachmittags machten wir uns dann auf die "Spuren verschwundener Dörfer". geleitet wurde die exkursion mal wieder von Uwe. Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg. Während der Fahrt hörten wir lieder von Gundermann und konnten die Landschaft beobachten. Unsere Fahrt führte uns zum Tagebau Nochten. Ich fand es schon sehr irritieren durch diese Steppenlandschaft mit wenigen Gräsern und velen Jungbäumen zu fahren. Es war irgendwie schwer vorstellbar das dort damals mal Stadtleben war. Da Häuser und Straßen sich befanden und dort Menschen lebten. Wie kann man einfach ein ganzen Dorf abreisen, nur um an die Braunkohle darunter zu kommen. Wie kann man hunderte von Menschen sprichwörtlich heimatlos machen, um nur an ein bisschen Energie zu kommen. Wie kann man dies nur der Natur antun. und diese strickte und sehr angeordnete rekultievierung der fläche sieht auch nicht toll aus. natur lässt sich nicht in gerade bahnen ziehen. schließlich kamen wir am ausichtspunkt an. dieser ausblick auf den Tagebau war einfach nur beindruckend. ein riesiges schwarzes Loch mit Maschinen. da war einfach nichts, ausser berge von umgeschichteter erde. eine riesige klaffende Wunde der Natur. hier wo einst wälder, dörfer, Moore und wiesn waren. der mensch ist einfach nur grausam manchmal. da denk ich mir so, schon mal was von alternativen energiequellen gehört??? zu sehen für uns war eine trostlose und deprimierende aussicht. weiter ging dann die Fahrt vorbei an dem Tagebau Reichwalde und wir suchten nach Resten der für ihn bis Mitte der Neunziger eingeebneter Dörfer. Das einzige was wir fanden waren, Obstwiesen, Straßen, Bäume und die typischen Fliederhecken. Rast machten wir zum Kaffeetrinken an den vier Dorfeichen von dem erschwunden dorf Viereichen. auch Altliebel, Mocholz, und Zweibrücken mussten weichen. die große schande ist das, der tagebau nie die dörfer erreicht und sie umsonst zerstört wurden. wie kan man sowas nur machen. auf unserer tour sind wir anschlieend in den Erlichthof Rietschen gefahren. das ist ein Museumsdorf mit ursprünglichen Sorbischen Schrotholzhäusern. Diese bieten Unterkünfte für Töpferei, Gläserei, Schneiderei, Weberei, gastronomie und Bio-Produkte. besonders interessant war für uns das haus wo es schokolade gab *gg* nach einer führung durchdas Museumsdorf, machten wir uns müde und und erschöpft von den ganzen Eindrücken und beonders hungrig auf den Rückweg zum Rüstzeitheim. damit wäre das Programm für Mittwoch geschafft.
Donnerstag ging es weiter mit einer Tagebauexkursion nach welzow. Geführt von Herr Feucht (auch das Wetter war sehr feucht*gg*) ging es auf eine "Sinnliche Tagebauerkundung". Zuvor jedoch machten wir ein Dorf unsicherwas bald abgerissn wird. Sein name ist Haidemühl. Die dort ehemals lebenden Menschen wurden schon umgesiedelt und es war wie ausgestorben. dies haben wir natürlich genutzt und haben uns ein wenig dort umgeschaut. war schon irgendwie komisch durch die verlassen häuser zu gehen und uns verschiedene Wohnungen anzuschauen. alles wirkte wie flüchtig verlassen, wie nach dem Krieg. War echt irgendwie seltsam. naja also zurück zur Tagebauexkursion. irgendwie kam es mir vor ich wäre auf einen fremden planeten. diese großen erdberge ohne eine wirkliche bewachsung. alls relativ kahl und man härte fast nur den wind. kaum einen vogel oder irgendwelche geräusche. wr echt irgendwie seltsm durch den stillgelegten teil des tagebaues zu wandern. naja ansonsten, was ist dazu noch zu sagen, naja nicht jeder kann behaupten schon mal mittag in mitten eines tagebaus gegessen zu haben. nachdem wir uns wieder aus den Tagebau herausgefunden haben,machten wir unsmit unseren tollen bus auf den Weg zur Kulturinsel Einsiedel. Ein Herrlicher Spielplatz auch für ältere Kinder. zu erst wurden wir in die Werkstätten geführt und konnten malhinter die Kulissen schauen, dannach hatten wir zeit diesen riesen Spielplatz mit dem ersten Baumhaushotel selbst zu erforschen. interessant waren das trampolin diese ganzen unterirschen gänge und das schloss. es hatte einfach spaß gemacht sich mal wieder wie kleine kinder zu verhalten. erstaut war ich auch das man dort basti h. aus meinem abijahrgang antraf. fakt ist aber das wir alle siemlich müde erschöft aber wie immer zufreiden zurück fuhren.
nun bleib uns nur noch der Freitag. vormittags widmeten wir uns noch einem Vortrag über Wölfe in der LAusitz. dann gab es Mittag essen und dannach fuhren wir wieder nach hause. dank an meine tolle chauffeurin die Cathi. war ne nette und kurzweilige Fahrt. allesin allem kann man sagen das wieder eine tolle und erlebnisreiche woche mit den Ökis vorbei ging. danke an das Organisationsteam und an Claudi. war toll wie immer.
bis bald
Eure Anne

Sonntag, 6. Mai 2007

das schöne leben eines ökis - Schmiedeberg, wir waren da*gG*

so, ich weiß ich bin mal wieder spät dran, wenn man bedenkt das es morgen schon wieder zum vierten seminar geht. aber hier erst mal meine bericht erstattung zum 3. Seminar in schmiedeberg von 12.-16.3.2007.
am montag dem 12.03. sollten sich mal wieder alle 25 ökis zusammenfinden um wieder mal eine woche miteinander zu verbringen.diesmal in der wahlsmühleder einsatzstelle von der sarah. nach einen viertel jahr freuten sich alle einander wieder zu sehen. leider waren einige verhindert du krankheit, berwerbungsgesprächen oder ähnliches. am montag trudelten alle bis auf christoph ein und das seminar konnte beginnen.zunächst zimmervwerteilung und übliche begrüßungen und zimmerbezug.
wieder startete die woche mit einer morgenrunde, wo viel organisatorisches geklärt wurde und unser terminplan für die woche erklärt wurde. nach dem mittag machten wir eine kleine wanderung, geführt von sarah und sandy. das beste an der wnaderung war schließlich das eis was wir uns in einem kleinen cafe kauften. als wir wieder da waren gab es kaffee und kuchen. dannach mussten wir uns gedanken um unsere arbeitsverhältnisse zu unseren kollegen in unseren einsatzstellen machen. abends gab es dann noch einen diavortrag. der war aber nicht so toll. fand ihn dezent langweilig, war einfach zu viel des guten.
wir ließen den abend ruhig mit kickern ausklingen.
dienstag van dann ein konflikt management workshop mit micha bulba statt. dies verstrach viel, denn wir hatten ja alle noch den tollen erlebnispädagogischen tag in erinnerungen. naja der workshop war sehr lehrreich. und mal schauen, vllt kann ich einiges in meinen nächsten konflikten anwenden.
abends ging es dann ans schnitzen. manchen leuten darf man einfach kein messer in die hand geben. alle klagten über kleine schnitte und kaum einer ging ohe pflaster wieder in die zimmer zurück. elli schnitt sich sogar so schlimm das sie in die notaufnahme musste und es genäht werden musste. arme elli.
mittwoch ging es dann nach altenberg ins schaubergwerk. nach einigen komplikationen bei der hinfahrt schafften wir es dann doch noch nach altenberg zu gelangen. schaubergwerk war für mich nix neues mehr. war da schon mal mit der klasse.
dannach ging es mit einem gemieteten bus zum schloss lauenstein. wo wir uns zunächst eie austellung anschauten, rund um die postmeilen, frauenkirche, bahn, wald im erzgebirge etc. dannach statteten wir der falknerei einen kleinen besuch ab und lernten die eule barney gröllheimer kennen. ein süßes vieh kann ich nur sagen. abend ging es nach geising auf die kohlhaukuppe. das war einfach nur ein genialer abend. nach einem sehr reichlichen abendessen wurde mit uns eine mal etwas andere unterrichtsstunde über mythenim müglitztal abgehalten. der "unterricht" wurde uns mit ein paar zaubertricks versüßt. naja als wir dann spät abends wieder in unseren unterkünften waren trafen wir uns noch zu unserem abendlichen gang sitting (neue wortschöfpung) um noc bissl zu labern lachen und unsinn machen.
donnerstag vormittag mussten mal wieder sarah und sandy ran. sie stellten uns einen vortrag zu fährten und spuren vor. dannach halfen wir beim bau einer waldtheaterbühne. und ich dachte ich müsste in der woche ni hart arbeiten. aber war ganz lustig *gg*
nach dem mittag machten wir dann einen workshop zu naturklang instrumenten und hatten die mögklichkeit selber welche zu bauen. ich muss schon sagen mein rührxylophon ist schon was tolles.
anschließend ging es noch in den walderlebnisraum des landheimes. dort machten wir uns mit tierstimmen und düften des waldes bekannt. ich sag nur mach uns das schwein. oder wir richt denn nun fichte wirklich????? schöne diskusionen *gg*
abends gab es noch einen sehr langen diavortrag vom weltenbummler falk. ach mensch war ich neidisch. will auch in so viele länder reisen können. war zwar langatmig aber geil der vortrag. dannach saßen wir wieder auf den gang spielten giarre und sagen. wahnsinn was dani und susi so können. das war dann auch schon der letzte abend. am freitag trafen wir uns noch zu einer morgen runde, wo wir über unsere projektarbeiten sprachen, über vorbereitentes für kollm und anderes organisatorisches. anschließend gestalteten wir noch ein spiel zu seminar woche wo wir unser neues wissen einfließen lassen mussten.
jaja das war dann auch schon die woche. natürlich hatten wir wieder viel zulachen und esgab keine langeweile. es war die reinste lachtherapie. nach dem mittag verabschiedeten wir uns alle von einander. und freuten uns, uns schon in 8 wochen wieder sehen zu können.
die heifahrt mit dem bus war aber ni so entspannt wie die anreise. man können busse freitagsmittags auf dem dorfe voll sein. und es ist immer wieder wunderlich was für seltsame menschen existieren. gott sei dank waren mehrer ökis mit im bus.

so damit schließe ich erstmal meine bericht erstattung zum 3. seminar.
lg eure anne

Mittwoch, 28. Februar 2007

Bergfest - Die Hälfte des Berges ist erklommen

Ach Leute, ist schon kaum zu glauben, endlich "Bergfest". für alle die mit diesem Begriff nix anfangen können eine kurze Erklärung.

Bergfest
ist ein umgangssprachlicher Begriff, der den Termin beschreibt, an dem die Hälfte einer festen Zeitspanne verstrichen ist.
Eine Tradition ist das Begehen des Bergfestes bei der Bundeswehr, wenn die Hälfte der Dienstzeit , bei der Feuerwehr wenn die Hälfte eines länger andauernden Lehrganges oder beim Theater, wenn die Hälfte einer geplanten Vorstellungsserie erreicht ist. (Laut wikipedia)

Naja für alle bei denen der Groschen noch nicht gefallen ist, heute ist bei mir Bergfest. Hab endlich die Hälfte meines Föj's hinter mir.
Ich habe die Hälfte meines Freiwilligen Dienstes abgeleistes. Jetzt habe ich nur noch 6 Monate vor mir. Meiner Meinung nach nun der angenehmere Teil, weil es hoffentlich bald wärmer wird. schließlich ist morgen meterologischer Frühlingsanfang.

Die Stelle möchte ich noch kurz nutzen um einen kleinen eindruck vom FöJ zu schildern.
Ich wütrde sagen es ist eine Gute sache und ich bereue es nicht, mivch bewusst dafür entschieden zu habwen. Habe vieles neues kennengelernt, habe endlcih mal ein bissl gearbeitet, dinge gemacht mit denen ich zuvor nix zu tun hatte, viel neue Leute kennengelernt und ins Herz geschlossen (gegrüßt sei meine Seminargruppe (Drei Daumen hoch *gg*)). und was auch cool ist, ich hab endlich mal seelber bissl geld verdient. ich würde sagen rund um eine gute erfahren. kann es nur jedem weiter empfehlen ein freiwilliges jahr, egal ob nun sozial oder ökologisch, zu absolvieren.

Auf das nächste halbe
in dem Sinne , die hälfte des Berges ist erklommen *gg*
Lg eure Anne

Dienstag, 19. Dezember 2006

Die Dresdner Tafel e.V. - ein Mildtätiger Verein mit ganz viel Herz

Mal wieder war ich im Rahmen meines FöJ in Sachsen unterwegs. Diesmal hat es uns während unserer Seminarwoche nach Dresden verschlagen. Die Woche versprach viel, doch am meisten beeindruckte ich der Besuch bei der Dresdner Tafel e.V.. Am Donnerstag dem 12.12.06 wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. Mit 6 anderen Mädels landete ich auf der Pirnaischen Landstraße und hatte die Chance mit der Gründerin und Ehrenamtlichen Mitarbeiterin ein Gespräch zu führen, uns über die Arbeit der Tafel zu informieren und einen Blick ins Lebensmittellager zu werfen.

Gegründet wurde der Verein von der schon immer sozial engagierten Dr. Edith Franke im Jahre 1995. Als sie arbeitslos wurde und einen Artikel über die Beliner Tafel fand, war für sie klar, das auch Dresden so etwas brauchte. Immerhin gibt es mittlerweile über 80000 Bedürftige in unserer schönen sächsischen Landeshauptstadt. Pro Woche holen sich ca. 9500 Bedürftige zusätzliche Lebensmittel an den 6 öffentlichen Ausgabestellen ab. Dies geht nur, weil bei diesem Verein 2000 Ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind. Seit dem es Hartz IV gibt, stiegt die Bedürftigenanzahl um 1/3. Da liegt es doch nicht mehr fern, wenn man sagt, das es Verarmung per Gesetz ist. Derzeit gibt es 60000 Hartz IV-Empfänger in Dresden.
Dadurch das die Dresdner Tafel die ausgesonderten Lebensmittel aus der Überproduktion annimmt, sparen die die Unternehmen die spenden, Entsorgungs - und Transportkosten. Sozusagen ein gegenseitiger Nutzen.dennoch braucht man nicht glauben das die Waren minderwertig sind, denn es wird auf Qualität geachtet. Pro bedürftigem Erwachsenen kann die Dresdner Tafel zehn Liter Lebensmittel pro Woche abgeben: Obst, Gemüse, Backwaren, Fertigprodukte. Diese Lebensmittel reichen etwa drei bis vier Tage. Doch wer kann außer Hartz IV-empfängern sich solche Beutel abholen? Sozialhilfeempfänger, Jugendliche ohne Einkommen, Senioren mit geringer Rente, Bezieher von Erwerbsunfähigkeitsrente , Geringverdienende, ehemalige Selbstständige ohne Einkommen und andere Bedürftige, sozusagen alle, die ein Leben unter der Bedürftigkeitsgrenze führen.
Was mich sowphl als auch die anderen Mädels am meisten beeindruckt hat war wahrscheinlich Frau Franke. Sie hat uns mit so einer Begeisterung die Tafelarbeit nahegebracht. Wir alle haben das gefühl bekommen das sie in diesen Verein ihr ganzes Herz steckt und alles Mögliche tut um die Not der Bedürftigen zu lindern und ihnen nicht nur Lebensmittel gibt sondern auch Selbstachtung. An dieser Stelle möchte ich noch mal danke sagen, das wir die Möglichkeit hatten hinter die Kulissen der Tafel zu sehen. Es war ein sehr aufschlussreicher Besuch. Und ich bin der Meinung das Dresden mehr solcher Frauen wie Dr. Edith Franke bräuchte. Mehr findet ihr unter. www.dresdner-tafel.de .
Bis Bald
Eure Anne